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Elterntipp

Aktion "Fair ist mehr"

Der DFB setzt ein Zeichen für einen positiven Umgang der Eltern mit den Kindern, Trainern und Schiedsrichtern bei Jugendspielen.Fußballplätze sind im Jugendfußball auch soziale Lernfelder für die Kinder. Neben sportlicher Ausbildung sind hier auch Erziehungswerte gefragt – und da gehören Toleranz, Fair Play, Respekt und das friedliche Miteinander unbedingt dazu. Die Kinder lernen gerade von ihren Eltern soziale Kompetenz, denn Eltern sind ein starkes Vorbild für die jungen Talente. So können die Kinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen.Eltern haben eine wichtige Vorbildfunktion: Sie beeinflussen mit ihrem Verhalten auf dem Sportplatz das Verhalten der Kinder in der Zukunft. Das Faltblatt und Plakat „Fair bleiben, liebe Eltern“ ist über die Geschäftsstellen der Landesverbände zu beziehen und kann hier runter geladen werden. Mit unserem neuen Eltern-Check kann jeder DFB.de-User herausfinden, ob Fairness für einen selbst ganz oben steht oder ob man eher die rote Karte verdient.

Verhaltensregeln für Eltern beim Fußball: Fußball ist ein Mannschaftssport. Die Mannschaft besteht aus den Kindern, nicht aus den Eltern.Falls Sie meinen, Ihr Kind ist besser als alle anderen in der Mannschaft – herzlichen Glückwunsch! Dann fallen Sie womöglich in die Kategorie Fußballfamilie. Aber dies ist im Großen und Ganzen irrelevant. Wenn Sie wollen, dass sich Ihr Kind fußballtechnisch weiterentwickelt, dann überlassen Sie die Arbeit den Trainern. Die Aufgabe der Eltern ist es, den Kindern positive Unterstützung anzubieten.Wenn Sie glauben, den Trainern gute Ratschläge erteilen zu können, dann bewerben Sie sich bei der Jugendleitung um das Amt eines Trainers einer Juniorenmannschaft.Wenn Sie die Mannschaft während des Spiels von der Seitenlinie aus dirigieren wollen, ohne sie je trainiert zu haben, ohne je an einer Spielerversammlung, einem Trainingslager oder einer Trainersitzung teilgenommen zu haben, dann behalten Sie ihre Gedanken für sich oder kommentieren lieber ein Spiel zuhause vor Ihrem Fernseher. Obwohl Einmischungen der Eltern in Entscheidungen des Trainers nicht erwünscht sind, ist die Kommunikation jedoch sehr wichtig.Falls ihr Kind irgendein Problem hat, lassen Sie es den Trainer bald möglichst wissen, damit dieser rechtzeitig reagieren kann und ihrem Kind weiterhin die Freude am Fußballsport ermöglicht. Falls Sie die Mannschaftsharmonie stören wollen, sagen Sie allen - außer natürlich dem Trainer - dass Ihr Kind ein Problem hat. Reden Sie darüber und beschweren Sie sich während der gesamten Saison bei allen anderen Eltern. Lassen Sie niemals den Trainer etwas davon wissen, den Einzigen, welcher effektiv etwas ändern könnte. Zur Umsetzung einer guten Spielrunde müssen sich unsere Kinder als Mannschaft sehen, einander respektieren, miteinander kommunizieren und einander vertrauen. Trainer und Mannschaft können dies jedoch nur dann umsetzen, wenn ihr Bestreben nicht durch folgende Vorgehensweisen untergraben wird:- Kritik am Bestreben ihres Kindes- Ihrem Kind zu sagen, es sei der beste/schlechteste Spieler in der Mannschaft- Ihrem Kind zu sagen, ein anderer Spieler sei der schlechteste oder der mit den größten spielerischen Defiziten- Negative Kommentare während des Trainings bzw. Spiels- Einzelne Spieler für einen Sieg bzw. Niederlage verantwortlich machenBefolgen Sie diese Regeln und urteilen Sie besonnen – dann haben Sie, liebe Eltern, viel Freude am Jugendfußball!


Die 3. F-Jugend des BFC Dynamo e.V. ( Jahrgang 2001 )

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